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Fasching 2010, Rosenmontag

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Der Arnbach kochte – 800 Besucher – Diszipliniertes Publikum -  Security-Einsatz befürwortet

 

 

Ausgelassene Partystimmung bis in die frühen Morgenstunden herrschte beim Rosenmontagsball in Arnbach. Polzei und Security bescheinigten dem Publikum bis auf wenige Kleinigkeiten, diszipliniertes Verhalten. Obwohl die Partygänger für die Nacht der Nächte mit bis zu einer Stunde Einlass-Wartezeit reichlich Geduld mitbringen mussten, wurde der Einsatz des 12 köpfigen Maulbronner F+G Security-Teams vom Publikum überwiegend positv begrüßt. Viktoria und Katharina aus Neuenbürg und Obernhausen fanden die Kontrollen gut, denn schließlich dient es der eigenen Sicherheit. Melanie und Romy aus Pforzheim und Birkenfeld sowie Julia und Domenic aus Waldrennach bewerteten das zivilisierte kontrollierte Anstehen in Zweierreihen im Vergleich zu anderen Faschingsveranstaltungen im Enzkreis, wo man durch Unvernünftige in der Schlange schon fast erdrückt wird, als durchaus positiv. Der Aussage von Michael aus Schwann, dass wegen der Getränkepreise, die allerdings in Arnbach zivilisiert waren, viele schon „vortanken“, bestätigte auch Alexander Geiger, der Mitinhaber der Security. Auf dem gesamten Gelände um die Arnbachhalle herrschte komplettes Alkoholverbot. Am Schulhofeingang wurden deshalb Behälter für die hochprozentigen Alkoholikas  aufgestellt. Bereits beim Anstehen in der Schlange fanden deshalb auch vereinzelt Vorkontrollen nach versteckten „Kreislaufbeschleunigern“ statt. Hier kam dem Security-Team die Erfahrung von vielen Citystreifengängen aus Gründen des Jugendschutzes zu Gute, bekräftigte Geiger. Bei der Einlasskontrolle überprüften die Sicherheitskräfte beim Zielpublikum auch die Ausweise der Partygänger, da Einlass erst ab 18 Jahren gewährt wurde. Kontrolliert wurden die Besucher auch auf das Mitführen von Waffen. Geiger bedauerte, dass auch Frauen „dran glauben mussten“, denn selbst Deos mussten aus den Handtaschen wegen der Entflammbarkeit entfernt werden. In der vollbesetzten Arnbacher Narrhalla dagegen brachte der Big-Band-Musikexpress aus Schnetzenhausen bei Friedrichshafen am Bodensee, wie bereits im vergangenen Jahr, mit dem Partysound von fetzigen Oldies und Hits aus den 90er-Jahren sowie mit Stimmungsrunden den Arnbach zum Kochen. Zufrieden zeigten sich Feuerwehr-Abteilungskommandant Ulrich Nittel  und der ASV-Vorsitzende Jürgen Bossert nicht nur über den guten Besuch, sondern auch über die friedliche Stimmung. Gut beim Publikum angekommen war auch die kostenpflichtige Garderobe, denn so hat jeder wieder seine Jacken zurück erhalten, ergänzte Nittel, der auch auch das Lob der Polizei bestätite, denn die Organisation klappte erneut vorzüglich.

 

Foto und Text Jürgen Keller

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, 09. März 2010 um 19:11 Uhr